Osteoporose - Rückgang von Knochenmasse mit folgenschweren Gefahren
Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, bei der die Knochenmasse, -struktur und -funktion abnehmen. Dadurch wird das Skelett instabil und es kommt häufig zu Knochenbrüchen. Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Osteoporose. Primäre Osteoporose wird durch den Östrogenausfall nach der Menopause verursacht oder entsteht altersbedingt. Die sekundäre Osteoporose ist Folge von Stoffwechselerkrankungen oder hormoneller Störungen. Dabei sind Frauen weitaus häufiger von Osteoporose betroffen als Männer.
Zu Beginn der Erkrankung treten lediglich leichte Beschwerden auf, wie beispielsweise Rückenschmerzen. Ist die Osteoporose fortgeschritten, kommt es zu Knochenbrüchen ohne besonderen Anlass, die mit starken Schmerzen und Fehlstellungen der Knochen verbunden sind. Bei hormonell bedingter Osteoporose brechen oft die Wirbelkörper zusammen, wodurch die Patienten kleiner werden und einen Rundrücken bekommen. Die Diagnose der Osteoporose erfolgt mittels einer Knochendichtemessung.
Um Osteoporose vorzubeugen, sollte man sich kalziumreich mit Milchprodukten ernähren und viel Vitamin D zu sich nehmen, das vor allem in Fisch, Eiern, Milch und Butter enthalten ist. Auch ausreichendes Sonnenlicht fördert die Vitamin-D-Produktion im Körper. Körperliche Bewegung schützt vor der Entstehung von Osteoporose, da sich dadurch die Knochenmasse vermehrt.
Die Behandlung der Osteoporose erfolgt mit Medikamenten, die den Knochenabbau verhindern, den Knochenstoffwechsel regulieren und die Bildung einer neuen Knochenstruktur anregen.
Wer an Osteoporose leidet, sollte sich vor allem vor Stürzen schützen. Dazu tragen zum Beispiel flache Schuhe mit rutschfesten Sohlen bei. Bei Glatteis sollte man nicht unnötig das Haus verlassen. Zudem sollte man keine schweren Lasten tragen.
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