Refluxkrankheit | Reflux - Des Teufels rechte Hand?
Eine der schmerzhaftesten Erkrankungen des Körpers ist ohne Frage Reflux. Diese Überreaktion ist nicht ganz einfach in den Griff zu bekommen. Mögliche Auslöser können zum Beispiel zu hohe Fettaufnahme mit der Nahrung aber auch Drogen-, Alkohol- und Medikamenten-Missbrauch sowie zu scharfes Essen sein. Zur kurzfristigen Schmerzlinderung eignen sich so genannte Protonenpumpenhemmer, die man sich nach gründlicher Untersuchung durch seinen Hausarzt oder einen Internisten verschreiben lassen kann. Teil der Untersuchung sollte unbedingt ein Ultraschall der Gallenblase sein, um festzustellen, ob diese von Gallensteinen befallen ist. Aber ohne die Ursache zu beheben, schützt auch das beste Medikament nichts.
Reflux ist keine Krankheit, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Selbst wenn sie nicht von unangenehmem Sodbrennen begleitet wird, kann sie durchaus potentieller Wegbereiter für weitere, noch wesentlich schlimmere Erkrankungen sein. Zum Beispiel kann sie mit der Zeit die Bauchspeicheldrüse in Mitleidenschaft ziehen. Eine Bauchspeicheldrüse kann man weder implantieren noch heilen, wenn sie erst, zum Beispiel durch eindringende Gallenflüssigkeit, angefangen hat, sich selbst zu zerfressen, schlimmstenfalls zu verdauen. Das kommt mitunter einem Todesurteil gleich.
Stellt man also Schmerzen im Brust-/Bauchbereich fest, zum Beispiel direkt nach der (fettigen) Nahrungsaufnahme, sollte man schnellstens seinen Arzt aufsuchen und die Ursache der Schmerzen ergründen lassen. Reflux ist u. a. durch Veränderung der Essgewohnheiten, durchaus linder- mitunter auch heilbar. Diese Erkrankung wird aber nicht von selbst verschwinden - auch wenn das viele Krankenkassen gern hätten. Insofern ist die ärztliche Diagnose und entsprechende Medikation dringend erforderlich.